Was Sie vorher bereitlegen
Sie brauchen ein Google-Konto. Nehmen Sie am besten eines, das zum Betrieb gehört und auf das Sie auch in fünf Jahren noch Zugriff haben, nicht das Konto eines Mitarbeiters oder der Agentur.
Legen Sie vier Angaben zurecht:
- Den Namen Ihres Betriebs, so wie er auf Rechnung und Schild steht
- Eine Hauptkategorie
- Ihre Telefonnummer
- Falls vorhanden, Ihre Website
Google erlaubt im Namen keine unnötigen Zusätze, also keine Telefonnummer, keine Web-Adresse und keinen Werbespruch. Bei der Telefonnummer wünscht sich Google eine Nummer, die Sie selbst verwalten, Sonderrufnummern sind nicht erlaubt.
Prüfen Sie vorher in Google Maps, ob es Ihren Betrieb schon gibt, vielleicht angelegt von einem früheren Mitarbeiter oder einer Agentur. Dann übernehmen Sie dieses Profil, statt ein zweites anzulegen. Wie das geht, steht in den Fragen unten.
Das Profil anlegen, Schritt für Schritt
Die Schritte stehen so in der Google-Hilfe zum Hinzufügen eines Profils:
- Rufen Sie business.google.com/add auf und melden Sie sich mit Ihrem Google-Konto an.
- Klicken Sie auf „Unternehmen zu Google hinzufügen“.
- Geben Sie Name, Kategorie, Standort und Kontaktdaten ein. Google fragt die Angaben nacheinander ab.
- Wählen Sie eine Bestätigungsoption und folgen Sie den Anweisungen.
Als Hauptkategorie wählen Sie das Wort, das Ihren Betrieb am genauesten beschreibt. Für einen Elektriker ist das „Elektriker“. Weitere Kategorien kommen später dazu, und nur solche, die wirklich stimmen.
Bei der Adresse fragt Google, ob Kunden zu Ihnen kommen. Diese eine Antwort entscheidet, ob Ihre Adresse später für alle sichtbar ist.
Ladengeschäft oder Einzugsgebiet
Kommen Kunden in Ihren Laden, Ihre Praxis oder Ihr Büro, zeigt das Profil die Adresse. Fahren Sie zu Ihren Kunden und empfangen niemanden, soll die Adresse laut den Richtlinien von Google nicht sichtbar sein. Google nennt selbst das Beispiel eines Klempners, der von zu Hause arbeitet.
Statt der Adresse tragen Sie ein Einzugsgebiet ein: Städte oder Postleitzahlen, in denen Sie arbeiten. Laut Google-Hilfe zu Einzugsgebieten sind es höchstens 20, und das ganze Gebiet sollte nicht weiter als etwa zwei Autostunden reichen. Einen Kreis um Ihren Ort können Sie nicht ziehen.
Ein Postfach oder eine gemietete Briefkasten-Adresse („virtuelles Büro“) lässt Google nicht zu. Die Adresse muss stimmen, auch wenn sie später ausgeblendet ist, denn Google braucht sie für die Bestätigung.
Das Profil bestätigen
Erst nach der Bestätigung können Sie bestimmen, was in Ihrem Profil steht. Welche Wege Sie bekommen, legt Google automatisch fest, Sie können sie nicht selbst wählen. Möglich sind diese fünf:
| Weg | Was Sie brauchen |
|---|---|
| Telefon oder SMS | Die Nummer aus dem Profil, am Apparat oder auf dem Handy. Läuft dort eine Ansage mit Tastenwahl, kommt der Code nicht an. |
| Zugriff auf die Adresse, die Google auf dem Bildschirm zeigt. | |
| Video | Ein Handy. Sie nehmen live auf, am Stück und mindestens 30 Sekunden lang (Anleitung von Google). Google empfiehlt diesen Weg, wenn er angeboten wird. |
| Live-Videoanruf | Zeit während Ihrer Öffnungszeiten. Ein Mitarbeiter von Google schaut per Video zu. |
| Postkarte | Geduld. Ein fünfstelliger Code kommt per Post, meist innerhalb von 14 Tagen. |
Für das Video mit Einzugsgebiet verlangt Google drei Dinge im Bild:
- Wo Sie sind, etwa ein Straßenschild
- Womit Sie arbeiten: Werkzeug, Fahrzeug, Produkte
- Dass Sie den Betrieb leiten, zum Beispiel mit der Gewerbeanmeldung oder einer Rechnung
Konto-, Steuer- und Ausweisnummern gehören nicht ins Video, Gesichter anderer Leute auch nicht.
Die ersten Einträge nach der Bestätigung
Nach der Prüfung öffnen Sie Ihr Profil in der Google-Suche oder in der Maps-App und tippen auf „Profil bearbeiten“ (Google-Hilfe). Tragen Sie zuerst ein, wonach Kunden am Telefon fragen: Öffnungszeiten, auch an Feiertagen, und eine Beschreibung mit bis zu 750 Zeichen. Danach kommen Fotos von echten Arbeiten und Ihre Leistungen.
Jede Änderung prüft Google, bevor sie sichtbar wird. Am wenigsten Wartezeit haben Sie, wenn Sie alles in Ruhe auf einmal eintragen.
Ein angelegtes Profil heißt noch nicht, dass Sie in der Karte vorne stehen. Welche Angaben Google beim Zuordnen helfen und was ich daran mache, steht auf der Seite Google-Unternehmensprofil optimieren lassen. Was die Fachwörter bedeuten, erklärt das Glossar.
Fehler, die die Bestätigung aufhalten
Ein Code gilt 30 Tage. Liegt die Karte länger im Stapel, beginnt alles von vorn.
Ändern Sie kurz nach der Bestätigung Name oder Adresse, kann Google zusätzliche Nachweise verlangen. Den richtigen Namen tragen Sie deshalb gleich am Anfang ein.
Wollen Sie wissen, wie Ihr Profil im Vergleich zu den Betrieben dasteht, die bei Ihnen in der Karte vorne sind? Das zeigt der kostenlose Sichtbarkeits-Check. Nach Ihrer Anfrage rufe ich innerhalb von 24 Stunden an, wir sprechen 20 Minuten über die Noten, und danach bekommen Sie den Bericht als PDF.
